ZAHNARZT
 

Passgenaue und ästhetisch ansprechende Restaurationen können nur gefertigt werden, wenn die vorgegebenen Präparationsrichtlinien eingehalten werden.

Indikation:
  • Einzelkronen für ästhetisch anspruchsvolle Patienten
  • Ausreichendes Platzangebot für den erforderlichen Substanzabtrag
Kontraindikation:
  • Ungünstige Platzverhältnisse (z.B. tiefer Biss)
  • Grazile Zähne
  • Bruxismus
Ziel der Präparation sollte ein gleichmäßiger Substanzabtrag an allen Punkten entsprechend der erforderlichen Mindeststärke von 0,5 mm im Bereich der unverblendeten Anteile und ca. 1,2 mm im Bereich der verblendeten Anteile sein. Kronen mit Hartkerngerüsten aus ce.novation®-Keramik werden weitestgehend wie Metallkeramikkronen präpariert, allerdings sind scharfe Kanten zwingend zu vermeiden. Der Verlauf der Präparationsgrenze sollte dabei der Gingivakontur folgen. Insgesamt ist eine gerundete Präparationsform ohne scharfe Kanten und Ecken anzustreben.

Für die Präparation von vollkeramischen Restaurationen können folgende Diamantschleifer empfohlen werden:
  • Diamantspitzen (Separieren)
  • Zylinder vorn halbkugelig oder Zylinder mit gerundeten Kanten mit normalkörnigen Schleifkörper von 0,8 - 1,2 mm Durchmesser (inzisales Kürzen und Präparation vestibulär) sowie formidentische feinkörnige Schleifkörper (Feinpräparation)
  • Feine Schleifkörper (Glätten der Kanten)

Anforderungen an die Präparation für vollkeramische Restaurationen:

  • Zirkuläre Hohlkehle/gerundete Stufe von 0,6 - 1 mm
  • Gleichmäßiger Substanzabtrag von mindestens 0,8 mm, im okklusalen Anteil von 1 mm
  • Konuswinkel von 4° zirkulär
BISSFEST... für die Praxis
  • hochfeste keramische Restaurationen
  • höchste Ästhetik
  • optimale Biokompatibilität
  • konventionelle Zementierung, optional adhäsiv
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